Zu der aktuellen Debatte um die Einstufung der Flensburger Polizei die Flensburger Innenstadt in den Wochenendnächten als gefährlichen Ort einzustufen, erklärt der Flensburger Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen:

„Flensburgs Innenstadt pauschal als gefährlichen Ort einzustufen ist unverhältnismäßig. Die Polizei muss diese Maßnahme öffentlich begründen.











Wir Grüne sind überrascht, dass Flensburgs Innenstadt in den Wochenendnächten jeweils von 23.30 bis 7 Uhr Morgens von unserer Polizei als gefährlicher Ort eingestuft wird. Pauschal alle nachtaktiven Menschen in unserer Stadt über einen Kamm zu scheren, ist übertrieben.

Eine geheime Einstufung der Flensburger Innenstadt als gefährlichen Ort kann auch, anders als in der Debatte behauptet, keinen abschreckenden Effekt haben. Um abgeschreckt zu werden, muss man davon wissen.

Davon abgesehen haben alle BürgerInnen ein Anrecht darauf, von der Polizei über diese Maßnahmen informiert zu werden. Ein Eingriff in die persönliche Freiheit von uns FlensburgerInnen muss öffentlich gut begründet sein. Bisher fehlt diese Begründung und die Entscheidung ist nicht nachvollziehbar.

In den meisten Fällen konnte durch die Einstufung von Innenstädten als gefährliche Orte danach nicht nachgewiesen werden, welche Effekte diese zur Verhinderung oder Aufklärung von Straftaten gehabt hat. Wir Grüne lehnen deshalb eine pauschale Einstufung unserer Innenstadt als gefährlichen Ort ab.“

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