Am gestrigen Freitag wurde das Prognos Städteranking 2016 veröffentlicht. Insgesamt 402 Kreise und kreisfreie Städte wurden darin unter die Lupe genommen und auf wesentliche Wachstumsparameter untersucht. So fließen die Kategorien Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation mit in die Untersuchung ein. Erstmals wurde in diesem Jahr auch ein sogenannter Digitalisierungskompass erstellt, der einen Indikator dafür aufstellt, wie gut die lokale Wirtschaft für den digitalen Wandel aufgestellt ist.

Flensburg hat in der vorliegenden Untersuchung bemerkenswert gut abgeschnitten. Seit dem letzten Zukunftsatlas aus dem Jahr 2013 konnte Flensburg seine Platzierung um 67 Plätze verbessern und liegt nunmehr auf Platz 147 (von 402). Die Rangverbesserung Flensburgs belegt nach Berlin, Calw, Rhein-Lahn und Leipzig den 5. Platz bundesweit. Beim Digitalisierungskompass hat Flensburg 4 von 5 Sternen bekommen. Mitstreiter im Ranking sind dabei nicht nur unmittelbar vergleichbare Städte, sondern durchaus auch große Metropolen wie Hamburg und Berlin.











Während Flensburg bereits seit einigen Monaten in Hinblick auf die Arbeitslosenzahlen geschafft hat, sich vom Schlusslicht an die Spitze der kreisfreien Städte Schleswig-Holsteins  zu setzen, zeigt nun auch das Städteranking, dass Flensburg auch im Vergleich mit den Nachbarn gut aufgestellt ist.

Entsprechend erfreut äußert sich Oberbürgermeister Simon Faber über das Ergebnis: „Das Städteranking zeigt, dass wir hier in Flensburg vieles richtig gemacht haben und damit im Ranking einen großen Schritt nach vorne machen konnten.

Wir bieten mit unseren Hochschulen, die sich dynamisch entwickeln und dem Bevölkerungszuwachs hervorragende Bedingungen für Wirtschaft und Entwicklung und haben die Stadt in den vergangenen Jahren gut für die kommenden Herausforderungen vorbereitet. Hinzu kommt Flensburgs besondere Aura und die zentrale Lage im deutsch-dänischen Grenzland. Wir sehen uns in unserem Kurs durchaus bestätigt und werden diesen konsequent fortsetzen“.

Die Flensburger Hochschule bildet zahlreiche Studenten in zukunftsrelevanten Studiengängen aus und bereitet sie damit für den Arbeitsmarkt vor. In enger Zusammenarbeit zwischen WiREG und dem Dr. Werner Jackstädt-Zentrum werden junge Startups früh auf die Selbständigkeit vorbereitet und inhaltlich weiter begleitet. Hierbei geben umfangreiche Kontakte der WiREG zu Wirtschaftsunternehmen der Region oftmals entscheidende Impulse.

„Aktuell sehen wir einen großen Zuwachs in der innovativen Gründerszene. Wir wollen daher alles daran setzen, das inhaltliche Beratungsangebot und die Infrastruktur weiter zu verbessern: Spezifischer Wissenstransfer, betriebswirtschaftliches Know How, Raumangebote, attraktive ÖPNV-Verbindungen zwischen Hochschule und Technologiezentrum stehen dabei ganz oben auf der Agenda“, so Michael Otten, Geschäftsführer der WiREG. „Insbesondere die digitale Wirtschaft ist in Flensburg sehr stark vertreten und dieses gilt es diese weiter zu fördern und auszubauen“, so Otten weiter. Dabei spielen künftig neue Veranstaltungsformate, wie zB. das im April 2016 erfolgreich im Technologiezentrum durchgeführte 1. BarCamp Flensburg, eine entscheidende Rolle.

„Der Zukunftsatlas für den Zeitraum 2013-2016 zeigt, dass Flensburg auf einem guten Weg ist und bietet Anlass zu Optimismus für die Zukunft. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine positive Entwicklung erreicht werden kann, wenn die Weichen auf Wachstum und Entwicklung gestellt sind“, resümiert Oberbürgermeister Simon Faber.

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