Erstes Pflichtspiel gegen HC Elbflorenz

Es wird wieder ernst: Am morgigen Samstag bestreitet die SG Flensburg-Handewitt in Rostock ihr erstes Pflichtspiel der Saison 2016/17. Gegner um 16.30 Uhr ist der HC Elbflorenz aus Dresden. Mit einem Sieg will die SG die nächste Runde erreichen, die am Sonntag, ebenfalls um 16.30 Uhr und in der Hansestadt, ausgetragen wird. „Die Testphase ist vorbei“, betont SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Jetzt müssen wir gewinnen; wenn nicht, fliegen wir raus. Wir wollen im DHB-Pokal aber wieder weit kommen.“

Am gestrigen Donnerstag und am heutigen Freitag mischten endlich wieder fast alle beim Mannschaftstraining mit. Nur Rasmus Lauge und Jim Gottfridsson, der aus Rio mit einer Knie-Blessur zurückgekehrt war, fehlten. Die anderen sechs Olympioniken präsentierten sich in einer ordentlichen Verfassung. „Körperlich sieht es gut aus“, erklärt Ljubomir Vranjes. „Die Köpfe sind allerdings noch leer. Das Wochenende ist sicherlich ein hervorragender Zeitpunkt, um wieder das SG Trikot anzuziehen.“











Mit Einsatzzeiten ist auch für die Medaillen-Gewinner zu rechnen, andere werden aber das Gros der Belastung tragen müssen. „Die Spieler, die mit mir sechs Wochen zusammen trainiert haben, müssen die Verantwortung übernehmen“, fordert Ljubomir Vranjes. „Einige haben in der jüngsten Zeit gute Fortschritte gemacht.“ Er denkt da an Jacob Heinl und Anders Zachariassen, die in der letzten Serie lange pausiert hatten. Oder an Petar Djordjic und Kevin Møller, die in der Vorbereitung ihre Chance genutzt haben.

Dass nun die Pflicht beginnt, merkt man auch daran, dass sich Ljubomir Vranjes erstmals auf den Gegner vorbereitet hat. Der HC Elbflorenz ist ein ambitionierter Drittligist, der über einen breiten Kader verfügt. In Dresden freut man sich auf den Vergleich mit einem europäischen Spitzenklub, bedauert es aber, dass die Begegnung nicht in der eigenen Halle stattfindet. „Wenn alles normal läuft, haben wir keine Chance, aber wir nehmen das Spiel trotzdem sehr ernst und wollen uns so gut es geht verkaufen“, sagt Tjark Desler. Der Rückraumakteur spielte einst für das Junior-Team der SG. Mit Rechtsaußen Lars Bastian gibt es einen zweiten ehemaligen SG Spieler in Reihen der Sachsen. Wenn alles klappt, hat Ljubomir Vranjes eine „dritte Halbzeit“ vor sich. Im Anschluss ermitteln Lokalmatador Empor Rostock und Eintracht Hagen den kommenden Gegner.

© SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG

Weitere Artikel anzeigen
Lade mehr Sport

Jetzt gleich kommentieren:

avatar
  
smilegrinwinkmrgreenneutraltwistedarrowshockunamusedcooleviloopsrazzrollcryeeklolmadsadexclamationquestionideahmmbegwhewchucklesillyenvyshutmouth
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:

Auch interessant

Fußballgolf – eine neue Sportart erobert den Norden

Zahlreiche erstklassige Kurse in Dänemark und im Raum Flensburg locken jedermann ins Grüne…