dan·bo: 25jähriges Betriebsjubiläum

| 31/03/2017

Wer den Begriff „dan·bo“ googelt, ist anfangs etwas irritiert: Er hat die Wahl zwischen:

dan·bo dem kleinen Männchen aus Karton von Amazon, dan·bo einem dänischen Schnittkäse aus Kuhmilch, sowie dan·bo, dem dänischen Möbelhaus in Handewitt bei Flensburg. Letzteres, das dänische Möbelhaus dan·bo, feiert in diesen Tagen sein 25jähriges Betriebsjubiläum.

Wer einmal die Homepage besucht, stellt schnell fest, dass „dan·bo Flensburg“ offenbar nicht das einzige dan·bo-Möbelgeschäft in der Bundesrepublik Deutschland ist. Beim Start im Jahre 1992 gab es anfangs zwei dan·bo-Filialen, je eine in Hamburg und in Flensburg.

In den 90er Jahren gab es einen Hype oder auch „Run“ auf Kiefermöbel aller Art, es gab, der Nachfrage geschuldet, sogar zwischenzeitlich bis zu 20 dieser Märkte in Deutschland – heute gibt es bundesweit noch drei dieser Möbelgeschäfte. Mittlerweile haben sich Kiefermöbel im Markt etabliert, sie sind längst keine Modeerscheinung mehr, sondern haben über Jahre hinweg einen gleichbleibenden Marktanteil von rund 10% zu verzeichnen.

Alle dan·bo-Möbelhäuser sind inhabergeführte Märkte, der in Handewitt wird vom Start an vom Flensburger Kaufmann Bernd Genske geführt.

Wie alles begann

Bernd Genske feiert im April 2017 nicht nur das 25jährige Betriebsjubiläum von dan·bo, sondern zufällig auch noch seinen 50. Geburtstag. 1982 trat er nach Beendigung der Schulzeit als Bau- und Möbeltischler ins Berufsleben ein, arbeitete nach erfolgreich abgeschlossener Lehre 1985 ein Jahr lang „auf dem Bau“ als Geselle im erlernten Beruf, absolvierte dann eine vierjährige Dienstzeit als Zeitsoldat in Eggebek bei der Bundeswehr, eine Phase in seinem Leben, die er intensiv zur persönlichen Weiterbildung nutzte – in dieser Zeit machte er eine weitere Ausbildung zum Kaufmann an der Abendschule. Am 30. September 1990 endete seine Dienstzeit, und bereits einen Tag darauf, am 1. Oktober 1990, machte er sich selbstständig, und betrieb ab dem Tag einen Gebrauchsmöbelmarkt. Diese Branche faszinierte ihn, und bereits zwei Jahre später, 1992 kam es, gemeinsam mit einem Kompagnon, zur Gründung des hiesigen dan·bo-Möbelhauses, seinerzeit in Flensburg-Weiche, im Ochsenweg 27. Bald stieß man im dortigen Möbelhaus an seine Platzgrenzen, und man machte sich Gedanken über einen Umzug in ein größeres Objekt.

Umzug nach Handewitt

Das wurde schließlich auch gefunden, und so erfolgte im Jahre 1997 der Umzug nach Handewitt in den Altholzkrug 35, der nach wie vor aktuellen Betriebsheimstätte. Im Laufe der nächsten Jahre vergrößerte man die Ausstellungsfläche von anfangs 450 qm auf fast das Dreifache, auf insgesamt 1.200 qm.

Aktuell arbeiten im dan·bo-Möbelhaus drei festangestellte Mitarbeiter, zwei Auszubildende und zwei Aushilfskräfte. Seit gut drei Jahren wird dieser Markt allein inhabergeführt von Bernd Genske, der langjährige Kompagnon ist seinerzeit aus Altersgründen ausgeschieden.

Der Massivholz-Spezialist

Man sieht sich in unserer Region als der Massivholz-Spezialist – bedingt durch die hochwertigen Hölzer bewegt man sich im mittleren und höheren Preissegment.

Die meisten Kunden steuern ganz gezielt dan·bo an: Sie suchen nach eben diesen erwähnten Massivholz-Möbeln, nach den aktuellen Trendmöbeln wie etwa „helle Eiche“ – diese Möbel sind augenblicklich der Renner des Hauses. Daneben legen Bernd Genske und sein Team ein besonderes Augenmerk auf hochwertige Polstermöbel, und sie sehen ihre besondere Stärke in einer fachkompetenten und intensiven Beratung der Kunden. Ihre Klientel umfasst nicht nur die Ü40-Altersklasse, sondern es wenden sich auch zunehmend jüngere Leute an die Wohnberater, oft sogar sogenannte „Ersteinrichter“, die „Hotel Mama“ verlassen möchten und ihr erstes Zuhause gleich nach ihrem Geschmack und Geldbeutel gestalten möchten.

Um ständig „up to date“ und auf dem Laufenden bleiben zu können, sind häufige Besuche von Fachmessen unumgänglich, daneben arbeitet man ständig und intensiv mit zwei Einkäufern zusammen, die teilweise sogar in Asien auf den dortigen Herstellermärkten präsent sind – nur so behält man den Überblick über Trends und Entwicklungen auf dem Fachmarkt.

Ausblick

Mittelfristig plant Bernd Genske, sein Geschäft in die Hände seines Sohnes zu übergeben, der sich augenblicklich noch in der Ausbildung befindet und die Möbelfachschule besucht. Man sieht schon, dass sich die Leitung des Hauses intensiv Gedanken macht um die Gegenwart und auch die Zukunft, doch gerade jetzt und heute soll auch Zeit dafür bleiben, um einmal innezuhalten und das 25jährige Betriebsjubiläum gemeinsam mit den Kunden zu feiern. Bernd Genske und seine Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch im dan·bo-Möbelhaus in Handewitt, Altholzkrug 35!

Text: Peter Feuerschütz,

Bilder: Benjamin Nolte, Archiv dan·bo  

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