Grabdenkmäler – auch heute noch gewünscht

| 28/02/2017

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Traditionen über Jahrhunderte halten und von Generation zu Generation immer weiter getragen werden. Der Brauch, nach dem Tod für den Verstorbenen ein Grabmal zu errichten, reicht im europäischen Raum immerhin bis in die Jungsteinzeit zurück. Und natürlich sahen die Grabmale vor rund 8000 Jahren nicht so aus wie heute. Auch gab es damals noch keine Friedhöfe im christlichen Sinne und die Bedeutung und Symbolik waren anders. Doch der Grundstein für die Erdbestattung, wie wir sie heute kennen, war gelegt. Und so werden bis in die Gegenwart immer noch traditionelle Beisetzungen vorgenommen.

Das Gedenken an Verstorbene

Es gibt heutzutage mittlerweile viel mehr Alternativen, bestattet zu werden, als die herkömmliche Form in einem Erdwahlgrab. Auch leben wir in einer schnelllebigen und oftmals oberflächlichen Zeit, in der es mitunter an Ruhe und Tiefe mangelt und die Muße, ein Grab zu pflegen und dort dem Verstorbenen zu gedenken, zu fehlen scheint. Und nicht zu vergessen: Unsere Welt wird immer globaler und vernetzter, weicht teilweise in ein internetbasiertes „Paralleluniversum“ aus. So sind in den letzten Jahren diverse Trauerforen und virtuelle Friedhöfe im World Wide Web (Internet) aus dem Boden geschossen, wo Menschen sich sogar ein virtuelles Grab kaufen und es an jedem beliebigen Ort der Erde für einen gewissen Zeitraum platzieren können. Trotz allem ist die Bedeutung eines Grabmales auf einem örtlichen Friedhof für viele Menschen immer noch ungebrochen. Umfragen in den letzten Jahren haben ergeben, dass immer noch vier von fünf Mitbürgern ein Grabmal für das Gedenken an Verstorbene für sehr oder eher wichtig zu halten.

Ein passender Grabstein ist wichtig

Wer Angehörige hat, die nach traditioneller Form in Flensburg oder in der näheren Umgebung beerdigt wurden, hat möglicherweise auf der Grabstätte einen Grabstein oder ein Grabdenkmal stehen, der oder das von der Firma Naturstein Andorf gefertigt wurde. Die Familie Andorf ist bereits in dritter Generation mit der Veredelung und Bearbeitung von Natursteinen sehr erfolgreich am Markt, wobei die Grabdenkmäler ein wichtiger Geschäftszweig sind, jedoch auch Treppenanlagen, Fensterbänke, Fußböden, Marmorbäder und Küchenarbeitsplatten gefertigt werden.

Wer einen lieben Menschen zu bestatten hat, regelt die Formalitäten gewöhnlich über einen Bestatter, doch ist die Auswahl eines Grabsteines stets ein persönlicher Vorgang. Steine sind Naturprodukte, und kein Stein gleicht dem anderen, keine Granitplatte ist vergleichbar – es sind sämtlich Unikate, die bei Naturstein Andorf auf dem großen Hof ausgestellt sind. Viele Angehörige nutzen den Service der Andorfs, sich in Ruhe und Muße einen passenden Stein oder eine genehme Steinplatte auszusuchen, sie vor Ort gravieren zu lassen, teilweise suchen Mitbürger diese symbolträchtigen Grabsteine persönlich aus und lassen sich diese kostenfrei einlagern.

Fachmännische Beratung von sympathischen Fachfrauen

Nadine Niederdorfer-Andorf und Nicole Andorf, die heute das Geschäft betreiben und gerne Interessierte in Sachen Naturstein beraten, wissen genau darum, dass etwa im Norden die Friedhofs- und Grabgestaltung schlichter gehalten ist als etwa im katholischen Süden unseres Landes, raten allerdings stets ihren Kunden, sorgfältig einen passenden Stein für die Grabgestaltung auszuwählen, denn die Erfahrung hat sie gelehrt, dass Hinterbliebene oftmals gern die Ruhe und Muße auf einem Friedhof am Grab ihrer Liebsten nutzen, um mit dem oder den geliebten Eltern, Großeltern, Geschwistern, Partnern eine Form der Zwiesprache zu halten. Die beiden Damen können aus reicher Erfahrung schöpfen, und daneben auch gute Tipps etwa zur Pflege eines Grabsteins geben – so sind insbesondere Steine mit glatter Oberfläche wesentlich leichter sauber zu halten als solche mit einer rauen Oberfläche.  Durch (zu) häufiges Reinigen kann zudem die Inschrift leiden, die ja einst auf den Stein aufgetragen wurde.

Gut aufgestellt ist Andorf Naturstein natürlich auch hinsichtlich der Ausstattung des firmeneigenen Bearbeitungszentrums. Es sind sämtliche Gerätschaften vorhanden, um sämtliche Kundenwünsche läserpräzise und millimetergenau ausführen. In Kombination mit langjähriger handwerklicher Erfahrung liefert das Team stets hochwertige Qualität von der Planung über die Fertigung bis zum Endprodukt. Beeindruckend ist auch das große Materiallager mit über 200 Grabdenkmälern und mehreren Hundert Rohtafeln aus über 80 Sorten Granit und Marmor: Hier gibt es beinahe jedes Wunschmaterial zum „Anfassen“. Vor gut drei Jahren, in 2014, hat die Andorf Naturstein GmbH den Harrisleer Betrieb Grabdenkmäler Karen Peschke übernommen – deren Kunden sich jetzt glücklich schätzen können, dass sie die gewohnte Qualität jetzt „Am Friedenshügel“ vorfinden.

Peter Feuerschütz 

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